Folge dem Zitronenfalter
steige ewig aus dem Meer
leugne jedes Alter
dem Sterben hinterher.
Breite prächtig deine Schwingen
Grau und Schwarz und manchmal weiß
Lass dich lässig diese Schreie singen
bleibe immer überm Preis.
Werke: Klaras Traum Der Tunnel am Ende des Lichts Wortseele Die zartesten Dinge in:Wortseele Sterngedichte Sterngespräche
Montag, 19. März 2012
Der Ichberg
Da bist du nun
deinen Ichberg erforschend
und zu dir selbst nicht kommend.
Du konntest nicht darüber steigen,
auch die Umrundung schlug fehl
da hast du mich verlassen.
Ich breite meine Schwingen aus
schlag den Staub mir aus den Federn
und beginne den Flug.
Kreischend,kreisend
umrunde ich den Gipfel,
jage nicht an seinen Hängen,
niste nicht in seinen Wäldern
und entferne mich in wachsenden Ringen.
Besser immer noch,als zu Füßen des Berges
dein Scheitern zu meinem zu machen.
deinen Ichberg erforschend
und zu dir selbst nicht kommend.
Du konntest nicht darüber steigen,
auch die Umrundung schlug fehl
da hast du mich verlassen.
Ich breite meine Schwingen aus
schlag den Staub mir aus den Federn
und beginne den Flug.
Kreischend,kreisend
umrunde ich den Gipfel,
jage nicht an seinen Hängen,
niste nicht in seinen Wäldern
und entferne mich in wachsenden Ringen.
Besser immer noch,als zu Füßen des Berges
dein Scheitern zu meinem zu machen.
Lebensruf
Sich ins Hohlkreuz werfen,
strammen,
Licht im Auge fangen,
der Dunkelheit ihren Platz anweisen,
die Kraft aus dem Minus schöpfen,
durchhalten und weiterleben
und wahrscheinlich schlägt der Funke
aus Unwahrscheinlichkeit.
strammen,
Licht im Auge fangen,
der Dunkelheit ihren Platz anweisen,
die Kraft aus dem Minus schöpfen,
durchhalten und weiterleben
und wahrscheinlich schlägt der Funke
aus Unwahrscheinlichkeit.
Gewesen
Mir schneien Tränen in den Kaffee,
die ich nie geweint habe.
Kälte kriecht mir durch das Wesen,
die aus der Glut vergangener Nächte stammt.
Ein Phönix erfüllt des Adlers Bestimmung.
Das Feuer ist erloschen.
Die Lieder sind verstummt.
die ich nie geweint habe.
Kälte kriecht mir durch das Wesen,
die aus der Glut vergangener Nächte stammt.
Ein Phönix erfüllt des Adlers Bestimmung.
Das Feuer ist erloschen.
Die Lieder sind verstummt.
Dienstag, 17. Januar 2012
Daunenfeder
Er ist ein Künstler,
was soll man dazu noch mehr sagen,
ein Schöngeist,
lebt in seiner Welt
und tritt erschrocken vor dem Leben zurück.
Er wird noch einmal viel bedeuten,
wenn er bis dahin überlebt,
wird sich, womöglich,
über viele noch erheben,
wenn er nicht untergeht.
Noch erinnert er an einen,
der wie ein schönes, scheues Tier,
das helle Licht in seinen Augen fängt,
und still steht.
Zu zart, zu weich, zu fein gegliedert,
ein Kolibri im Adlerhorst,
gebt ihm ein Kleid, das nicht sehr drückt
und ihn bis zu seiner Zeit beschützt.
Bevor ich sterbe
Der Regentropfen im Fluß ist unauffindbar nicht,
es scheint so.
Die eine Schneeflocke in ganz Alaska find ich dir.
Ich such nach der schwersten deiner Tränen im Ozean.
Ich finde einen Weg in deinen allerschwersten Traum
und bin darin der milde Augenschein.
Ich leg aus Wolken dir den Weg,
der vom Nirgendwo ins Irgendwo führt.
Ich küsse das Gestern dir zum morgen.
Noch dein Verlassen werde ich lieben.
Und dich so lieben,dass
bevor ich sterbe alles Werk getan sein wird
und Tod Leben ist.
es scheint so.
Die eine Schneeflocke in ganz Alaska find ich dir.
Ich such nach der schwersten deiner Tränen im Ozean.
Ich finde einen Weg in deinen allerschwersten Traum
und bin darin der milde Augenschein.
Ich leg aus Wolken dir den Weg,
der vom Nirgendwo ins Irgendwo führt.
Ich küsse das Gestern dir zum morgen.
Noch dein Verlassen werde ich lieben.
Und dich so lieben,dass
bevor ich sterbe alles Werk getan sein wird
und Tod Leben ist.
Was Liebe macht
Aber nein,das ist ja falsch.
Liebe macht doch nicht blind
Liebe macht sehend.
Manchmal macht Liebe ein
bißchen sehr schwindelig,
wie krank.
Liebe macht Rausch und
Liebe macht Rauch.
Feuer überall.
Aber in Wahrheit macht Liebe nichts
Liebe lässt uns machen.
Liebe macht doch nicht blind
Liebe macht sehend.
Manchmal macht Liebe ein
bißchen sehr schwindelig,
wie krank.
Liebe macht Rausch und
Liebe macht Rauch.
Feuer überall.
Aber in Wahrheit macht Liebe nichts
Liebe lässt uns machen.
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