Freitag, 3. Juni 2011

Verzweiflung

Sonnenaufgang,Sonnenumtergang,
Tod und Teufel.
Manchmal sind uns alle Wege veschlossen.
Wir werden uns beizeiten eine Höhle zu suchen haben,
die uns schützt vor Wind und Regen und Kälte,
ein Raum,in dem unsere Einsamkeit aushaltbar scheint,
ein Fell,ein Bauch.
Irgendwann kommt der Tag,
an dem wir um Erlösung betteln,
nur,an wen sollen wir uns wenden,als an uns selbst?
Wir werden Hand an uns legen wollen,
wir werden alle wie wild sein und schreien,
unsere Körper schütteln,in wildem Leid.
Oder versteinern,in der Hoffnung,leblos zu werden,
könnte zu leben helfen.
Kein Gott,kein Mensch wird uns hören,
alle Mächte werden Augen und Ohren verschließen,
keine Barmherzigkeit wird unser sein.
Es kommt was kommt-
wir bleiben allein.
Die Luft um uns herum wird dick und stinkt,
ein Meer toter Gelegenheiten.
Uns bleibt keine Wahl.
Es bleibt immer eine Wahl.
Wir müssen ersticken.
Alles hat kaum begonnen
und doch scheint unser Leben vorbeigegangen,
kein Wert und Sinn darin zu finden.
Kein Platz für Kopf,Brust,für Arme und Beine.
Kein Platz zu atmen.
Es ist vorbei.
Es hört nie auf.

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