Freitag, 3. Juni 2011

Der Engel

Der Engel zittert sich durch Sturm und Nacht,
sein Mantel fehlt,ihm sind die Flügel kalt,
es ist schon spät,keiner hat ihm das Bett gemacht,
der immer jung war,er wird nun langsam alt.

In jedem Dunkel ist noch Licht-
er sieht es.
In jedem Schrei ist noch Musik-
er hört sie.
In jedem Tal ist noch ein Weg-
den er findet.

Schwer sind ihm die Augen,
die dich doch sehen.
Müde die Füße,
die zu dir gehen.
Und seine Flügel laden dich ein,
in seiner Wundheit geborgen zu sein.

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