Schwebende Felder ziehen im Dunst
und wünschen sich Wurzeln.
Tockene Sinnflut schwappt übers Land
und sehnt sich nach See.
Sinkende Berge ragen hoch auf
und wollen vergehen.
Verloschene Wut glimmt in der
Hoffnung auf Vergebung.
Stummes Herz schlägt lauter,
weil es schreien möchte.
Riesige Zwerge möchten so klein sein dürfen,
wie sie sich fühlen.
Rote Nacht glüht im Widerstreben
gegen blauen Tag.
Schwarzer Schmerz wünscht sich
weiße Tode.
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