Donnerstag, 10. Februar 2011

Was in mir ist

Das in mir ist
ein Taubenlid,
die bloße Ahnung
eines Wunsches,
unfassbar zart,
so fein,so leise-
Blütenregen.

Das in mir ist
ein Schrei,ein Sturm,
der tiefe Sturz,
ein Brand,ein Donnern.

Das in mir-
eine ganze Welt.
Nächte,schwärzer
als der dunkle Mond.
Tage, heller
als der erste Morgen.

Das in mir schreit
und es singt,
es feiert rauschhaft Feste,
es liegt danieder,
es steigt und es sinkt.

Das in mir ist ein Rätselwald
mit lauter lichten Stellen.
Es ist vertraut
und es ist fremd,
will sich nicht mehr
verstecken.

Und in mir ist da ein Gefühl,
inmitten seiner Schwestern.
Es schweigt niemals,
es ist lautstill,
ist unter meiner Haut
und überall.
Und alle Worte,
die ich dafür find,
sind ein Ungenügen.

Dieses Gefühl,
das ich meine-
es hat mit dir zu tun.
Da ich es nicht besser weiss,
muss ich es Liebe nennen.
Doch Worte sind,
wie gesagt,
ein Ungenügen.

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