Du bist nicht hier,
wo bist denn du?
Ich laufe raus zur Tür,
stolpere über ein eiziges
langes blondes Haar-
es ist von dir,
du bist nicht da.
Da steht der Mond
auf seinem Weg,
ich frage ihn:
"Wo ist sie?"
Er weiss es leider nicht.
Und alle seine Sterne wissens nicht.
Es tut ihnen leid,doch sie wissens nicht.
Weiter stolpere ich meinen Weg,
treff die Katze beim Mausen.
Sie hat keine Zeit für mich
und totzdem frage ich:
"Wo ist sie?"
Mit ihren großen gelben Augen
bittet sie mich um Verzeihung.
Sie weiß es nicht und kann doch nicht
beim Suchen helfen.
Ich frag noch manchen,
lange Nacht,
frag Baum und Fisch
und Strauch.
"Wo ist sie?Wo ist sie?"
Keiner kann mir helfen-O weh!
Als ich ins Haus zurück komme
blicke ich unters Bett,kehre die Kiste um,
schau in der Badewanne.
Du bist nicht da.
Doch als ich später,
beim Zähneputzen,
in den Spiegel schaue
seh ich die Sterne in meinen Augen:
Sehnsucht,Verlangen,Erfüllung.
Da bist du.
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