Samstag, 19. Februar 2011

Krieg in der Straßenbahn

Krieg,Krieg in der Straßenbahn
man sieht einander feindlich an.
Was der Andre jetzt wohl denken mag?
...ist den Meisten scheißegal.

Kopf,Kopf gefüllt mit hohlen Phrasen.
Hohle Phrasen liegen im Magen.
Diese Angst.
Du büßt für das Risiko
lebenslang zu sterben.
Verzweifelt und leer.

Wegzusehen,wenn einer dich anschaut
ist ein Akt der Aggression.
Den freundlichen Blick unerwidert abzutun
ist ein Schlag.

Zeitung,wie du sie hälst,
ist ein Schützengraben.
Und es gibt auch Blicke wie Flugabwehrgeschütze
oder Granaten.
Die Alternative dazu in Deckung zu gehen
ist anzugreifen.

Und es hilft jetzt nicht zu reden
ändert sich nichts mehr.
Wo gehobelt wird da fallen Späne.
Wo geschossen wird da bleiben welche liegen.

Sieh mich nicht so an:
es herrscht Krieg!
Krieg in der Straßenbahn.

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