Krieg,Krieg in der Straßenbahn
man sieht einander feindlich an.
Was der Andre jetzt wohl denken mag?
...ist den Meisten scheißegal.
Kopf,Kopf gefüllt mit hohlen Phrasen.
Hohle Phrasen liegen im Magen.
Diese Angst.
Du büßt für das Risiko
lebenslang zu sterben.
Verzweifelt und leer.
Wegzusehen,wenn einer dich anschaut
ist ein Akt der Aggression.
Den freundlichen Blick unerwidert abzutun
ist ein Schlag.
Zeitung,wie du sie hälst,
ist ein Schützengraben.
Und es gibt auch Blicke wie Flugabwehrgeschütze
oder Granaten.
Die Alternative dazu in Deckung zu gehen
ist anzugreifen.
Und es hilft jetzt nicht zu reden
ändert sich nichts mehr.
Wo gehobelt wird da fallen Späne.
Wo geschossen wird da bleiben welche liegen.
Sieh mich nicht so an:
es herrscht Krieg!
Krieg in der Straßenbahn.
Werke: Klaras Traum Der Tunnel am Ende des Lichts Wortseele Die zartesten Dinge in:Wortseele Sterngedichte Sterngespräche
Samstag, 19. Februar 2011
Mutvergiftung
Ich habe mir,
und weiß nicht wo
und weiß nicht wie,
es tut nicht weh,
es zieht nur so
zwischen den Lappen
und im Knie,
eine Mutvergiftung zugezogen.
Wie alleine ich auch immer war
heute bin ich mehr alleine
wie groß ich geworden sein mag
ich bin immer noch der Kleine
oft schon wurde Verzweiflung in mir groß
noch verzweifelter war ich nie
such mir Halt in deinem Schoß.
Kein Arzt,der mir noch helfen kann,
wer weiß wovon ich rede
leidet selber dran-
Mutvergiftung,Mutvergiftung.
und weiß nicht wo
und weiß nicht wie,
es tut nicht weh,
es zieht nur so
zwischen den Lappen
und im Knie,
eine Mutvergiftung zugezogen.
Wie alleine ich auch immer war
heute bin ich mehr alleine
wie groß ich geworden sein mag
ich bin immer noch der Kleine
oft schon wurde Verzweiflung in mir groß
noch verzweifelter war ich nie
such mir Halt in deinem Schoß.
Kein Arzt,der mir noch helfen kann,
wer weiß wovon ich rede
leidet selber dran-
Mutvergiftung,Mutvergiftung.
Sonntag, 13. Februar 2011
Klaras Traum
Ich träume davon,
ein Leben zu beenden,
das kaum begonnen hat.
Ich träume davon,
auszubrechen
aus dem ewigen Kreislauf
von Erfolg und Misserfolg,
von Besitz und Verlust.
Alles gibt sich die Hand
und hält sich an den Füßen fest.
Längst kannst du nicht mehr
und immer sollst du müssen.
Immer noch weiter,immer voran.
Ich träume davon
mein Schicksal links liegen
zu lassen.
Das Rad anzuhalten,
auszusteigen und
fort zu bleiben.
Weil sich alles wiederholt,
nie stehen bleibt,
es keinen Ausweg gibt
und keine Schonung.
Bett bleibt Bett
und
Sex bleibt Sex
und
irgendwann
musst du immer
frühstücken.
Kein Leben ohne Langeweile,
keine Sensation währt ewig,
nichts ist so neu,dass du es
nicht schon kennst.
Ich will nicht mehr.
Nicht mehr
pausenlose Wiederholung,
ich warte auf den Rausch
ohne Kater und bekomm
den Kater ohne Rausch.
Ich will den Knopf,
auf den ich drücke und
Aus bleibt Aus!
Ich träume davon
alleine zu sein
und niemand mehr
zu brauchen.
"Ich hab zum Sterben kein Talent und bin zum Leben kaum begabt."
Ich bin müde und bereit zu schlafen.
Ich bin am Ende angelangt und
will keinen neuen Anfang mehr,
weil der Punkt kommt,wo ich
die Geschichte kenne und schon
weiß wie es weiter geht.
Dem Leben selbst, in seiner
veränderlichen Gleichförmigkeit,
seiner gleichförmigen Veränderlichkeit,
diesem janusköpfigen Leben,
das in jedem Moment zehntausend
Gesichter hat,
will ich die Nase drehen.
Ich träume davon,
der Notwendigkeit zu leben,
ebenso wie der Notwendigkeit
zu sterben,
Fratzen zu schneiden.
ein Leben zu beenden,
das kaum begonnen hat.
Ich träume davon,
auszubrechen
aus dem ewigen Kreislauf
von Erfolg und Misserfolg,
von Besitz und Verlust.
Alles gibt sich die Hand
und hält sich an den Füßen fest.
Längst kannst du nicht mehr
und immer sollst du müssen.
Immer noch weiter,immer voran.
Ich träume davon
mein Schicksal links liegen
zu lassen.
Das Rad anzuhalten,
auszusteigen und
fort zu bleiben.
Weil sich alles wiederholt,
nie stehen bleibt,
es keinen Ausweg gibt
und keine Schonung.
Bett bleibt Bett
und
Sex bleibt Sex
und
irgendwann
musst du immer
frühstücken.
Kein Leben ohne Langeweile,
keine Sensation währt ewig,
nichts ist so neu,dass du es
nicht schon kennst.
Ich will nicht mehr.
Nicht mehr
pausenlose Wiederholung,
ich warte auf den Rausch
ohne Kater und bekomm
den Kater ohne Rausch.
Ich will den Knopf,
auf den ich drücke und
Aus bleibt Aus!
Ich träume davon
alleine zu sein
und niemand mehr
zu brauchen.
"Ich hab zum Sterben kein Talent und bin zum Leben kaum begabt."
Ich bin müde und bereit zu schlafen.
Ich bin am Ende angelangt und
will keinen neuen Anfang mehr,
weil der Punkt kommt,wo ich
die Geschichte kenne und schon
weiß wie es weiter geht.
Dem Leben selbst, in seiner
veränderlichen Gleichförmigkeit,
seiner gleichförmigen Veränderlichkeit,
diesem janusköpfigen Leben,
das in jedem Moment zehntausend
Gesichter hat,
will ich die Nase drehen.
Ich träume davon,
der Notwendigkeit zu leben,
ebenso wie der Notwendigkeit
zu sterben,
Fratzen zu schneiden.
Zwischen den Momenten
Es gibt keinen Weg,
es gibt nur das Gehen.
Zwischen den Momenten
die gläserne Haut,
du siehst nicht,wie es
von einem Moment
zum anderen kommt und
du siehst nicht ob.
Wenn du angekommen bist in
dem Moment,
ist er verschwunden,
du siehst den nächsten Moment,
tastest,wund und vergeblich, an
der gläsernen Haut.
Von den zartesten Dingen eines,
auch dies.
es gibt nur das Gehen.
Zwischen den Momenten
die gläserne Haut,
du siehst nicht,wie es
von einem Moment
zum anderen kommt und
du siehst nicht ob.
Wenn du angekommen bist in
dem Moment,
ist er verschwunden,
du siehst den nächsten Moment,
tastest,wund und vergeblich, an
der gläsernen Haut.
Von den zartesten Dingen eines,
auch dies.
Donnerstag, 10. Februar 2011
Sternaugen
Mich rühren deine Augen sehr,
sag mir,woraus sind sie gemacht?
Sie haben mir ein Flüstern überbracht.
In ihrem Grün ist Seelenmeer.
Als ob ein Elf sie in der Nacht vergraben,
da Leiden in den Welten sangen,
und trüb die Himmel warn verhangen,
wer waren sie,die sie ihm gaben?
In ihnen Licht aus Wassertiefen,
Schrecken,mühsam nur gebannt,
getuscht von schmerzlich zarter Hand,
mir ist,als ob sie nach mir riefen.
sag mir,woraus sind sie gemacht?
Sie haben mir ein Flüstern überbracht.
In ihrem Grün ist Seelenmeer.
Als ob ein Elf sie in der Nacht vergraben,
da Leiden in den Welten sangen,
und trüb die Himmel warn verhangen,
wer waren sie,die sie ihm gaben?
In ihnen Licht aus Wassertiefen,
Schrecken,mühsam nur gebannt,
getuscht von schmerzlich zarter Hand,
mir ist,als ob sie nach mir riefen.
Überlebende
Steine,die auf den Grund eines Flusses
gesunken sind,tragen,wenn sie die Bewegung
der Zeiten wieder ans Ufer gespült hat,
noch Grund an sich.
Etwas in deinen Augen ist wie diese Steine,
trägt Müdigkeit und Schwere und etwas Altes,
Nicht Vergessenes.
Da ist in deinen Augen Verletzung.
Schmerz,der einen unruhigen Schlaf schläft
und Traurigkeit,die vor der Zeit
ihren Ursprung hat.
Deine Augen, die das flutmüde Grün
verwunschener Meere haben,
tragen Grund an sich,wie die Steine
am Flussufer.
In dir schlägt Wellen ein Suchen,
das nicht endet und mit warmer
Neugierde alles will und alles
möglich findet.Verbunden mit allem,
in dir ein Wesentliches.
Kein Brunnen,der,und wäre er
auch ohne Boden,an Tiefe dir
gleich käme.
Du trägst das nicht wie ein Wappen,
wie eine Auszeichnung,dich ruft
die Tiefe wie eine Aufgabe.
Daher kommts,dass du auf deiner Suche bist,
als Eine,die überlebt hat und nach wie vor da.
Verbunden mit deiner Kraft,die dem Leben Sinn gibt
und dem Sinn Leben.
Das Leben liebend,weil du den Tod kennst,
die Liebe lebend.Auf dem Weg.
Du lebst von Bildern,atmest Worte.
Es ist in dir etwas,das versteht.
Die Kraft in dir ist,weil du sie brauchst,
weil ohne sie du nicht mehr wärest
und weil sie ist.
Nicht alleine du brauchst die Kraft,
sie braucht auch dich,du bist die
Wohnung,die sie nahm.
Ohne dichwäre sie bloß ein leeres Vermögen,
müsste umherirren in den Welten,ziellos
heimatlos,Bestimmung suchend,ein zum
Tode geborener Stern.
Es müsste ja denn erst einen Menschen geben,
der trüge was sie kann und wie sie wiegt.
Deine Kraft wäre verloren ohne dich und du
wärest nicht ohne sie.
So wird und ist dein Leben eine Feier der Möglichkeit.
gesunken sind,tragen,wenn sie die Bewegung
der Zeiten wieder ans Ufer gespült hat,
noch Grund an sich.
Etwas in deinen Augen ist wie diese Steine,
trägt Müdigkeit und Schwere und etwas Altes,
Nicht Vergessenes.
Da ist in deinen Augen Verletzung.
Schmerz,der einen unruhigen Schlaf schläft
und Traurigkeit,die vor der Zeit
ihren Ursprung hat.
Deine Augen, die das flutmüde Grün
verwunschener Meere haben,
tragen Grund an sich,wie die Steine
am Flussufer.
In dir schlägt Wellen ein Suchen,
das nicht endet und mit warmer
Neugierde alles will und alles
möglich findet.Verbunden mit allem,
in dir ein Wesentliches.
Kein Brunnen,der,und wäre er
auch ohne Boden,an Tiefe dir
gleich käme.
Du trägst das nicht wie ein Wappen,
wie eine Auszeichnung,dich ruft
die Tiefe wie eine Aufgabe.
Daher kommts,dass du auf deiner Suche bist,
als Eine,die überlebt hat und nach wie vor da.
Verbunden mit deiner Kraft,die dem Leben Sinn gibt
und dem Sinn Leben.
Das Leben liebend,weil du den Tod kennst,
die Liebe lebend.Auf dem Weg.
Du lebst von Bildern,atmest Worte.
Es ist in dir etwas,das versteht.
Die Kraft in dir ist,weil du sie brauchst,
weil ohne sie du nicht mehr wärest
und weil sie ist.
Nicht alleine du brauchst die Kraft,
sie braucht auch dich,du bist die
Wohnung,die sie nahm.
Ohne dichwäre sie bloß ein leeres Vermögen,
müsste umherirren in den Welten,ziellos
heimatlos,Bestimmung suchend,ein zum
Tode geborener Stern.
Es müsste ja denn erst einen Menschen geben,
der trüge was sie kann und wie sie wiegt.
Deine Kraft wäre verloren ohne dich und du
wärest nicht ohne sie.
So wird und ist dein Leben eine Feier der Möglichkeit.
Was in mir ist
Das in mir ist
ein Taubenlid,
die bloße Ahnung
eines Wunsches,
unfassbar zart,
so fein,so leise-
Blütenregen.
Das in mir ist
ein Schrei,ein Sturm,
der tiefe Sturz,
ein Brand,ein Donnern.
Das in mir-
eine ganze Welt.
Nächte,schwärzer
als der dunkle Mond.
Tage, heller
als der erste Morgen.
Das in mir schreit
und es singt,
es feiert rauschhaft Feste,
es liegt danieder,
es steigt und es sinkt.
Das in mir ist ein Rätselwald
mit lauter lichten Stellen.
Es ist vertraut
und es ist fremd,
will sich nicht mehr
verstecken.
Und in mir ist da ein Gefühl,
inmitten seiner Schwestern.
Es schweigt niemals,
es ist lautstill,
ist unter meiner Haut
und überall.
Und alle Worte,
die ich dafür find,
sind ein Ungenügen.
Dieses Gefühl,
das ich meine-
es hat mit dir zu tun.
Da ich es nicht besser weiss,
muss ich es Liebe nennen.
Doch Worte sind,
wie gesagt,
ein Ungenügen.
ein Taubenlid,
die bloße Ahnung
eines Wunsches,
unfassbar zart,
so fein,so leise-
Blütenregen.
Das in mir ist
ein Schrei,ein Sturm,
der tiefe Sturz,
ein Brand,ein Donnern.
Das in mir-
eine ganze Welt.
Nächte,schwärzer
als der dunkle Mond.
Tage, heller
als der erste Morgen.
Das in mir schreit
und es singt,
es feiert rauschhaft Feste,
es liegt danieder,
es steigt und es sinkt.
Das in mir ist ein Rätselwald
mit lauter lichten Stellen.
Es ist vertraut
und es ist fremd,
will sich nicht mehr
verstecken.
Und in mir ist da ein Gefühl,
inmitten seiner Schwestern.
Es schweigt niemals,
es ist lautstill,
ist unter meiner Haut
und überall.
Und alle Worte,
die ich dafür find,
sind ein Ungenügen.
Dieses Gefühl,
das ich meine-
es hat mit dir zu tun.
Da ich es nicht besser weiss,
muss ich es Liebe nennen.
Doch Worte sind,
wie gesagt,
ein Ungenügen.
Berührung
Berührung ist ein Ruf nach Land
und Kuss ein Leuchtturm,der
die Barke leitet
über den Ozean,durch schwere See,
und ein Zerschellen jeder Atemzug.
Zwischen den Klippen deiner Lust
finde ich mich in hundert Stücken wieder
in den Steinen,wie in Funken zerstoben.
Heiler als in diesem Moment,
gänzer und größer war ich nie.
und Kuss ein Leuchtturm,der
die Barke leitet
über den Ozean,durch schwere See,
und ein Zerschellen jeder Atemzug.
Zwischen den Klippen deiner Lust
finde ich mich in hundert Stücken wieder
in den Steinen,wie in Funken zerstoben.
Heiler als in diesem Moment,
gänzer und größer war ich nie.
Mittwoch, 9. Februar 2011
Schlaf mit mir
Könnte ich in deinem Lachen ertrinken
ich wäre gerne ein Etrinkender.
Könnte ich an deinem Schweigen zerbrechen
wie ein Glas...wie gerne wäre ich das.
Könnte ich sterben in deinem Geheimnis-
ein letztes Mal noch würde ich,
mich aufbäumend in dir,schreien,
rufen nach meinem Ursprung,
und dann nie mehr,
ein letztes Mal mich
in dir verströmen
und dann nie mehr.
Das alles kann ich nicht.
Aber ich kann:
Ich kann dein Lachen trinken
wie einen Wein und froh werden daran.
Ich kann dein Schweigen atmen
wie die klare Luft.
Dezembermorgen.
Ich kann die Ewigkeit auf
einen Lippen schmecken.
Ich kann mich in dir verflüstern,
auflösen,in tausend funkelnde
Scherben zerspringen und dann,
neugeboren,ein Faktum sein,
vor dem ein Gott sein Haupt
neigen muss.
Das kann ich.
ich wäre gerne ein Etrinkender.
Könnte ich an deinem Schweigen zerbrechen
wie ein Glas...wie gerne wäre ich das.
Könnte ich sterben in deinem Geheimnis-
ein letztes Mal noch würde ich,
mich aufbäumend in dir,schreien,
rufen nach meinem Ursprung,
und dann nie mehr,
ein letztes Mal mich
in dir verströmen
und dann nie mehr.
Das alles kann ich nicht.
Aber ich kann:
Ich kann dein Lachen trinken
wie einen Wein und froh werden daran.
Ich kann dein Schweigen atmen
wie die klare Luft.
Dezembermorgen.
Ich kann die Ewigkeit auf
einen Lippen schmecken.
Ich kann mich in dir verflüstern,
auflösen,in tausend funkelnde
Scherben zerspringen und dann,
neugeboren,ein Faktum sein,
vor dem ein Gott sein Haupt
neigen muss.
Das kann ich.
Am Telefon
Da liegt ein Weites Feld
zwischen uns,
überbrückt mit Drähten,
wir sehen uns nicht,
wir hören uns nur,
soweit normal.
Wenn es so wäre,
wäre es so,
bloß das Telefon.
Tagesgeschäft seit
langer Zeit,machen
viele Leute täglich,
rund um die Uhr,
rund um den Globus,
nichts dabei.
Es ist nur eben
ganz anders.
Wenn ich die Augen
schließe,
dann sitzt du hier
auf meiner Schulter,
schmiegst dein Haar
an meines-
dein Haar,mein Gott,
dein Haar!-
ich fühle deinen Atem
wie einen Kuss,
alles tut weh,
falle vom Stuhl
und frage mich:
Ich bin doch nun
wirklich nicht erst
seit gestern auf der Welt,
weiß was das ist-
ein Telefon.
Aber diese telepathische Gegenwelt,
eine mystische Erfahrung,
spiritistische Sitzung und
reden stört da fast-
das gab es nie,das kannte
ich nicht,das ist...
weiß der Himmel was das ist-
telefonieren ist das nicht!
zwischen uns,
überbrückt mit Drähten,
wir sehen uns nicht,
wir hören uns nur,
soweit normal.
Wenn es so wäre,
wäre es so,
bloß das Telefon.
Tagesgeschäft seit
langer Zeit,machen
viele Leute täglich,
rund um die Uhr,
rund um den Globus,
nichts dabei.
Es ist nur eben
ganz anders.
Wenn ich die Augen
schließe,
dann sitzt du hier
auf meiner Schulter,
schmiegst dein Haar
an meines-
dein Haar,mein Gott,
dein Haar!-
ich fühle deinen Atem
wie einen Kuss,
alles tut weh,
falle vom Stuhl
und frage mich:
Ich bin doch nun
wirklich nicht erst
seit gestern auf der Welt,
weiß was das ist-
ein Telefon.
Aber diese telepathische Gegenwelt,
eine mystische Erfahrung,
spiritistische Sitzung und
reden stört da fast-
das gab es nie,das kannte
ich nicht,das ist...
weiß der Himmel was das ist-
telefonieren ist das nicht!
Meditatio
Wir werden noch oft geboren
nach der ersten Geburt.
Wir sterben viele Tode
bis zum letzten Tod.
Jedes Bleiben ist nur Aufenthalt
und jede Ankunft ist ein Weitergehen.
nach der ersten Geburt.
Wir sterben viele Tode
bis zum letzten Tod.
Jedes Bleiben ist nur Aufenthalt
und jede Ankunft ist ein Weitergehen.
Herbstgeburt
Neu mischt sich Mai in das Erleben,
drinnen taut es,draußen beißt der Frost,
es singt ein junges Regen unterm Rost,
Mond tanzt,Sterne haben sich begeben.
Alt wirbt noch Traurigkeit um unsre Seelen,
Verletzung,Schorf schimmert matt in Schlieren,
es muss nicht immer kalt sein,wenn wir frieren,
bleibt nichts zu fragen,wenn die Parzen wählen.
Wir haben beide manches überlebt.
Nach wievor sind wir noch da,
jetzt sind wir das,was keiner sah,
ein Flügel,den ein Engel hebt.
drinnen taut es,draußen beißt der Frost,
es singt ein junges Regen unterm Rost,
Mond tanzt,Sterne haben sich begeben.
Alt wirbt noch Traurigkeit um unsre Seelen,
Verletzung,Schorf schimmert matt in Schlieren,
es muss nicht immer kalt sein,wenn wir frieren,
bleibt nichts zu fragen,wenn die Parzen wählen.
Wir haben beide manches überlebt.
Nach wievor sind wir noch da,
jetzt sind wir das,was keiner sah,
ein Flügel,den ein Engel hebt.
Was Du mir bist
Du nimmst das Schwere mir nicht.
Du schenkst das Leichte mir nicht.
Aber Du bist dabei,wenn das Schwere
ein wenig leichter wird und
das Leichte federt.
Kein Diebstahl an meiner Seele.
Mein konkretes Nirgendwo leuchtest
Du nur aus,zeigst mir was darinnen ist.
Du hast Wohnstatt genommen
in meinen Träumen,meinen Nächten
und tags.
Du hast meinen Namen gerufen,
ich kannte ihn nicht,doch
ich habe gehört.
Du bist in meiner Freude,
deine Anteilnahme begleitet
meinen Weg,mein Ziel und
den Weg hinter dem Ziel,
mein Ankommen,
mein Weitergehen.
Du bist nah,wenn Du weit weg bist,
mondweit entfernt bist doch nie fern.
Deine Schönheit ist in mir und deine
Augen trinken mich sanft,Zug um Zug,
bis zur Neige und darüber hinaus
und jedes Mal bin ich wie neu.
Und Küsse,sowieso,sind Neugeburt,
sind Trank und Nahrung.
Wenn ich dich auf mir spüre,
deine Hände,deine Lippen,deine Haut,
dann ist es ein Gespräch unserer Seelen.
Sie schweben zusammen ein,
verbinden sich und erkennen einander.
Du schenkst das Leichte mir nicht.
Aber Du bist dabei,wenn das Schwere
ein wenig leichter wird und
das Leichte federt.
Kein Diebstahl an meiner Seele.
Mein konkretes Nirgendwo leuchtest
Du nur aus,zeigst mir was darinnen ist.
Du hast Wohnstatt genommen
in meinen Träumen,meinen Nächten
und tags.
Du hast meinen Namen gerufen,
ich kannte ihn nicht,doch
ich habe gehört.
Du bist in meiner Freude,
deine Anteilnahme begleitet
meinen Weg,mein Ziel und
den Weg hinter dem Ziel,
mein Ankommen,
mein Weitergehen.
Du bist nah,wenn Du weit weg bist,
mondweit entfernt bist doch nie fern.
Deine Schönheit ist in mir und deine
Augen trinken mich sanft,Zug um Zug,
bis zur Neige und darüber hinaus
und jedes Mal bin ich wie neu.
Und Küsse,sowieso,sind Neugeburt,
sind Trank und Nahrung.
Wenn ich dich auf mir spüre,
deine Hände,deine Lippen,deine Haut,
dann ist es ein Gespräch unserer Seelen.
Sie schweben zusammen ein,
verbinden sich und erkennen einander.
Sonntag, 6. Februar 2011
nur mal so
Ich möchte dich ganz sanft berühren,
wie ein Atmen fast,mit einem Finger bloß
deine Wirbelsäule entlangfahren,
den Rücken hinab gleiten mit diesem einen
Finger,frag nicht mit welchem,such
dir einen aus,entlang bis zu der Stelle...
naja,du weisst ja wo das endet...
wie ein Atmen fast,mit einem Finger bloß
deine Wirbelsäule entlangfahren,
den Rücken hinab gleiten mit diesem einen
Finger,frag nicht mit welchem,such
dir einen aus,entlang bis zu der Stelle...
naja,du weisst ja wo das endet...
Der Maurer wundert sich
Risse im Mauerwerk bis ganz tief unten,
Sprünge im Fundament.
Das Gebäude macht nicht das,
was man von ihm erwarten könnte-
es stürzt nicht ein!
O nein,es wächst und scheint immer stabiler zu weden,
unterliegt keiner Brüchigkeit,widersteht jeder Statik,
wächst,wird größer,wird stärker.
Der Maurer wundert sich,
der Architekt grüßt aus der Fernsee.
Keiner weiss.
Das Haus wächst.
Sprünge im Fundament.
Das Gebäude macht nicht das,
was man von ihm erwarten könnte-
es stürzt nicht ein!
O nein,es wächst und scheint immer stabiler zu weden,
unterliegt keiner Brüchigkeit,widersteht jeder Statik,
wächst,wird größer,wird stärker.
Der Maurer wundert sich,
der Architekt grüßt aus der Fernsee.
Keiner weiss.
Das Haus wächst.
Erkenntnis
-Lass das Mondlicht herein
-Sanft ausgegossen über deinen wundersamen Körper,
bleich und mild
-Und über deinen und über deinen
Warum hast du nicht 40 Hände?
-Nimmst du deine hinzu,sind es schon vier,
Schließe deine Augen und es werden vierzig sein
-Was tust du,o,was tust du?
-Deine erstaunte Haut,was für ein mädchenhaftes Wunder
-In mich,komm in mich
-Ich werde in dir...
-Ich werde außer mir sein
Ich spüre dich so schwer in mir,so angewachsen,so vertraut
-Ich löse mich in dir auf,nehme Wohnung in deinem Unterleib
Ich nehme meine Augen auf,dass sie nicht verbrennen und blind
werden in deinem Licht
-Lass mir deine Augen
-Zu schön,ich kann es nicht,ich stürze!
-Warum fliegst du nicht,Ikarus?
-Er kam der Sonne zu nahe und stürzte ins Meer
-Unterschlupf suchen unter deiner Achselhöhle,wie eine Schwalbe
-Alleine sind wir ganz
-Zusammen sind wir auch ganz,wie passt das zusammen?
-Können wir das Glück enträtseln?
-Wir erkennen unser Glück...
-...und lassen sein,was wir nicht verstehen
-Wohin führt unser Weg?
-Zu dir,zu mir,am Ende zu dir,zu mir!
-Magisches Wir,ein Puzzle,bei dem die fehlenden Teile wie von
Zauberhand auftauchen...
_...und sich leuchtend in ihr Bild senken
Und alles sind ganz wir,wir ganz,nicht alleine halb und erst
zusammen zur Gänze,sondern zwi Einzelne,die schon für sich ganz sind
und doppelt ganz sind im Wir
-Wenn wir uns verlieren,können wir uns dann behalten?
-Ja,das können wir
Nie Entweder-Oder,immer Sowohl-als Auch
-Die Vergeblichkeit zusammen legen zur Unvergänglichkeit
-Die Passionsblume blüht gegen den Tod.
-Sanft ausgegossen über deinen wundersamen Körper,
bleich und mild
-Und über deinen und über deinen
Warum hast du nicht 40 Hände?
-Nimmst du deine hinzu,sind es schon vier,
Schließe deine Augen und es werden vierzig sein
-Was tust du,o,was tust du?
-Deine erstaunte Haut,was für ein mädchenhaftes Wunder
-In mich,komm in mich
-Ich werde in dir...
-Ich werde außer mir sein
Ich spüre dich so schwer in mir,so angewachsen,so vertraut
-Ich löse mich in dir auf,nehme Wohnung in deinem Unterleib
Ich nehme meine Augen auf,dass sie nicht verbrennen und blind
werden in deinem Licht
-Lass mir deine Augen
-Zu schön,ich kann es nicht,ich stürze!
-Warum fliegst du nicht,Ikarus?
-Er kam der Sonne zu nahe und stürzte ins Meer
-Unterschlupf suchen unter deiner Achselhöhle,wie eine Schwalbe
-Alleine sind wir ganz
-Zusammen sind wir auch ganz,wie passt das zusammen?
-Können wir das Glück enträtseln?
-Wir erkennen unser Glück...
-...und lassen sein,was wir nicht verstehen
-Wohin führt unser Weg?
-Zu dir,zu mir,am Ende zu dir,zu mir!
-Magisches Wir,ein Puzzle,bei dem die fehlenden Teile wie von
Zauberhand auftauchen...
_...und sich leuchtend in ihr Bild senken
Und alles sind ganz wir,wir ganz,nicht alleine halb und erst
zusammen zur Gänze,sondern zwi Einzelne,die schon für sich ganz sind
und doppelt ganz sind im Wir
-Wenn wir uns verlieren,können wir uns dann behalten?
-Ja,das können wir
Nie Entweder-Oder,immer Sowohl-als Auch
-Die Vergeblichkeit zusammen legen zur Unvergänglichkeit
-Die Passionsblume blüht gegen den Tod.
Zu dir hin
Die Sehnsucht nagt schwer,
der Zug quält sich die Geraden entlang,
unendlich langsam-249 km pro Stunde-höchstens!;
Geht mir alles nicht schnell genug.
Ich will jetzt!Bei dir sein!Sofort!
Da kommt mir ein Gedanke-
Ich schicke mein Lächeln auf den Flug.
Es mag dann,wie ein Traum,
über deinem Bett kreisen
und dir sagen:
Er ist unterwegs,er ist fast da,
er ist immer bei dir.
Das zu wissen wird meine Sehnsucht
ertragbar machen.
Was?Echt erst Mannheim?
der Zug quält sich die Geraden entlang,
unendlich langsam-249 km pro Stunde-höchstens!;
Geht mir alles nicht schnell genug.
Ich will jetzt!Bei dir sein!Sofort!
Da kommt mir ein Gedanke-
Ich schicke mein Lächeln auf den Flug.
Es mag dann,wie ein Traum,
über deinem Bett kreisen
und dir sagen:
Er ist unterwegs,er ist fast da,
er ist immer bei dir.
Das zu wissen wird meine Sehnsucht
ertragbar machen.
Was?Echt erst Mannheim?
Mittwoch, 2. Februar 2011
Ewiges und wahres Wir
Bisweilen sind unsere Freuden betagt
und unser Sehnen friert sehr
wir sind so bis ins Tiefste verzagt,
der Kiel taucht nicht ins Meer.
Mitunter von allen Ängsten bewegt,
beschwert von Blei und Gedanken,
als sei in uns ein Feuer gelegt,
als ob ein Gift wir tranken.
Und doch weiß ich ganz sehr und ganz tief,
uns kann doch nichts passieren,
denn du bist,die mich beim Namen rief,
wir können uns nicht verlieren.
Und wir sind in ein All gelegt,
das lauter um sein Dasein streitet,
ein Wort,das einen Gott bewegt,
der seine Arme um uns breitet.
Es ist darum,weil wir vor Zeiten
uns nah und einzig waren,
so wolln wir sanft uns um uns breiten,
ein ewig und ein armes Wir,
die Sterne um uns scharen.
Wir haben uns erkannt,
wir haben uns geküsst,
einander lange verwandt,
haben uns lange vermisst.
Wir sind auf unserem eigenen Weg,
wir sind mit Erz verbunden,
wir tanzen auf einem Wolkensteg,
es eignen uns die Stunden.
und unser Sehnen friert sehr
wir sind so bis ins Tiefste verzagt,
der Kiel taucht nicht ins Meer.
Mitunter von allen Ängsten bewegt,
beschwert von Blei und Gedanken,
als sei in uns ein Feuer gelegt,
als ob ein Gift wir tranken.
Und doch weiß ich ganz sehr und ganz tief,
uns kann doch nichts passieren,
denn du bist,die mich beim Namen rief,
wir können uns nicht verlieren.
Und wir sind in ein All gelegt,
das lauter um sein Dasein streitet,
ein Wort,das einen Gott bewegt,
der seine Arme um uns breitet.
Es ist darum,weil wir vor Zeiten
uns nah und einzig waren,
so wolln wir sanft uns um uns breiten,
ein ewig und ein armes Wir,
die Sterne um uns scharen.
Wir haben uns erkannt,
wir haben uns geküsst,
einander lange verwandt,
haben uns lange vermisst.
Wir sind auf unserem eigenen Weg,
wir sind mit Erz verbunden,
wir tanzen auf einem Wolkensteg,
es eignen uns die Stunden.
Dienstag, 1. Februar 2011
Einiges über Liebe
Es ist nicht bloß das,
was geschieht,
nicht Sehnsucht und
nicht Gegenwart,
was uns das Leben prägt.
Wir können vor Glück
kaum atmen,
wir erleben uns mit einer
vorweltlichen Macht
und lieben um unser Leben.
Jeder Sekunde an jedem Tag
sind wir uns gewiss.
In diesen Tiefen,
die brodeln und brausen
wohnt nicht nur das,
auch wenn es scheinen mag,
als wäre kein Platz
für etwas anderes als uns.
Wir sind,wie die See,
von unten her bewegt,
und wie die See ruhen
wir niemals so ganz.
Wenn wir in Bewegung
geraten sind,
bewegt es sich
in uns weiter,
und zwar alles,
und wir haben nichts,
was wir dagegen tun
können.
Das Leben geht in vielen
Schichten voran und vor/zurück.
Alles führt weiter,
ein Jedes nehmen wir mit.
Wenn wir so sehr lieben,
dass jeder Muskel schmerzt,
dann ist auch jedes andere
Gefühl in uns in Schwingung,
dann sind wir ganz Gefühl
und Abgrenzung ist schwer.
So kommt es,dass wir manchmal
weinen,vor Glück und drumherum,
dass sich Traurigkeit und Schmerz
in unser Fühlen mischt und
manches schwierig ist.
Hineingehen,
durcherfahren,
nicht wehren
dankbar sein.
was geschieht,
nicht Sehnsucht und
nicht Gegenwart,
was uns das Leben prägt.
Wir können vor Glück
kaum atmen,
wir erleben uns mit einer
vorweltlichen Macht
und lieben um unser Leben.
Jeder Sekunde an jedem Tag
sind wir uns gewiss.
In diesen Tiefen,
die brodeln und brausen
wohnt nicht nur das,
auch wenn es scheinen mag,
als wäre kein Platz
für etwas anderes als uns.
Wir sind,wie die See,
von unten her bewegt,
und wie die See ruhen
wir niemals so ganz.
Wenn wir in Bewegung
geraten sind,
bewegt es sich
in uns weiter,
und zwar alles,
und wir haben nichts,
was wir dagegen tun
können.
Das Leben geht in vielen
Schichten voran und vor/zurück.
Alles führt weiter,
ein Jedes nehmen wir mit.
Wenn wir so sehr lieben,
dass jeder Muskel schmerzt,
dann ist auch jedes andere
Gefühl in uns in Schwingung,
dann sind wir ganz Gefühl
und Abgrenzung ist schwer.
So kommt es,dass wir manchmal
weinen,vor Glück und drumherum,
dass sich Traurigkeit und Schmerz
in unser Fühlen mischt und
manches schwierig ist.
Hineingehen,
durcherfahren,
nicht wehren
dankbar sein.
Bei dir
Bei dir
wenn du dich verschenkst
in all deiner dir eigenen
Güte.
Bei dir
wenn du der mütterlichen
Natur eine liebende Tochter
bist.
Bei dir
wenn du Fragen sammelst
wie Maiblumen am Wegesrand
und Gedanken aufnimmst
mit zärtlicher Gebärde
wie die Sonne Tautropfen leckt
von den Morgenwiesen.
Bei dir
wenn du Karotten die krishnafarbenen
Häute nimmst
und kochen die Kartoffeln schon?
Bei dir
wenn du Schmerz und Mitgefühl
und Trost und Traurigkeit
buchstabierst mit seelenvoller
Hingabe.
Und ob es anders nicht
sein könnte
und länger schon als immer...
bei dir.
wenn du dich verschenkst
in all deiner dir eigenen
Güte.
Bei dir
wenn du der mütterlichen
Natur eine liebende Tochter
bist.
Bei dir
wenn du Fragen sammelst
wie Maiblumen am Wegesrand
und Gedanken aufnimmst
mit zärtlicher Gebärde
wie die Sonne Tautropfen leckt
von den Morgenwiesen.
Bei dir
wenn du Karotten die krishnafarbenen
Häute nimmst
und kochen die Kartoffeln schon?
Bei dir
wenn du Schmerz und Mitgefühl
und Trost und Traurigkeit
buchstabierst mit seelenvoller
Hingabe.
Und ob es anders nicht
sein könnte
und länger schon als immer...
bei dir.
Nicht allein
Du bist nicht hier,
wo bist denn du?
Ich laufe raus zur Tür,
stolpere über ein eiziges
langes blondes Haar-
es ist von dir,
du bist nicht da.
Da steht der Mond
auf seinem Weg,
ich frage ihn:
"Wo ist sie?"
Er weiss es leider nicht.
Und alle seine Sterne wissens nicht.
Es tut ihnen leid,doch sie wissens nicht.
Weiter stolpere ich meinen Weg,
treff die Katze beim Mausen.
Sie hat keine Zeit für mich
und totzdem frage ich:
"Wo ist sie?"
Mit ihren großen gelben Augen
bittet sie mich um Verzeihung.
Sie weiß es nicht und kann doch nicht
beim Suchen helfen.
Ich frag noch manchen,
lange Nacht,
frag Baum und Fisch
und Strauch.
"Wo ist sie?Wo ist sie?"
Keiner kann mir helfen-O weh!
Als ich ins Haus zurück komme
blicke ich unters Bett,kehre die Kiste um,
schau in der Badewanne.
Du bist nicht da.
Doch als ich später,
beim Zähneputzen,
in den Spiegel schaue
seh ich die Sterne in meinen Augen:
Sehnsucht,Verlangen,Erfüllung.
Da bist du.
wo bist denn du?
Ich laufe raus zur Tür,
stolpere über ein eiziges
langes blondes Haar-
es ist von dir,
du bist nicht da.
Da steht der Mond
auf seinem Weg,
ich frage ihn:
"Wo ist sie?"
Er weiss es leider nicht.
Und alle seine Sterne wissens nicht.
Es tut ihnen leid,doch sie wissens nicht.
Weiter stolpere ich meinen Weg,
treff die Katze beim Mausen.
Sie hat keine Zeit für mich
und totzdem frage ich:
"Wo ist sie?"
Mit ihren großen gelben Augen
bittet sie mich um Verzeihung.
Sie weiß es nicht und kann doch nicht
beim Suchen helfen.
Ich frag noch manchen,
lange Nacht,
frag Baum und Fisch
und Strauch.
"Wo ist sie?Wo ist sie?"
Keiner kann mir helfen-O weh!
Als ich ins Haus zurück komme
blicke ich unters Bett,kehre die Kiste um,
schau in der Badewanne.
Du bist nicht da.
Doch als ich später,
beim Zähneputzen,
in den Spiegel schaue
seh ich die Sterne in meinen Augen:
Sehnsucht,Verlangen,Erfüllung.
Da bist du.
Der weite Weg
Dein tiefempfundenes Erleben
berührt mich in Schichten
meines Wesens,
die so alt scheinen,
dass es sein mag,
das du mich einst bereits berührtest,
genau da.
Es ist so leicht zu sprechen
von Haut,die meine Fingerkuppen
durch ihre Berührung erst erschaffen hat.
Zu sprechen von Brüsten,die mich anrühren,
wie das Schluchzen eines Kindes.
So leicht zu reden von der Milde
deiner Küsse.
Und so notwendig es scheint,
von der Verzauberung,die ausgeht von
deinem Haar,das Gedichte hat
und Wunder webt,
ich möchte sprechen von einem Du,
dass noch unter all dem liegt.
Von einem Du,das meinem Ich so
eingeschrieben ist,
dass unvorstellbar scheint,
dass das Eine ohne das Andere
in der Lage war zu existieren.
Und jetzt,wo wir uns passiert sind
in einem Maße,dass
sich selbst die tiefste See
noch vor unserer Tiefe verneigt,
die höchsten Berge demutsvoll
auf unsere Höhen starren,
jetzt ist es so,als sei ich
nach langer Wanderung,
nach Irr-und Wirrflug durch
dunkelste Nächte und nebelvolle Tage
nachhause gekommen.
Ein langer Weg,der jetzt zuende ist
und ein neuer hat begonnen.
Die Flucht ist zuende.
Jetzt weiss ich was Heimat ist.
berührt mich in Schichten
meines Wesens,
die so alt scheinen,
dass es sein mag,
das du mich einst bereits berührtest,
genau da.
Es ist so leicht zu sprechen
von Haut,die meine Fingerkuppen
durch ihre Berührung erst erschaffen hat.
Zu sprechen von Brüsten,die mich anrühren,
wie das Schluchzen eines Kindes.
So leicht zu reden von der Milde
deiner Küsse.
Und so notwendig es scheint,
von der Verzauberung,die ausgeht von
deinem Haar,das Gedichte hat
und Wunder webt,
ich möchte sprechen von einem Du,
dass noch unter all dem liegt.
Von einem Du,das meinem Ich so
eingeschrieben ist,
dass unvorstellbar scheint,
dass das Eine ohne das Andere
in der Lage war zu existieren.
Und jetzt,wo wir uns passiert sind
in einem Maße,dass
sich selbst die tiefste See
noch vor unserer Tiefe verneigt,
die höchsten Berge demutsvoll
auf unsere Höhen starren,
jetzt ist es so,als sei ich
nach langer Wanderung,
nach Irr-und Wirrflug durch
dunkelste Nächte und nebelvolle Tage
nachhause gekommen.
Ein langer Weg,der jetzt zuende ist
und ein neuer hat begonnen.
Die Flucht ist zuende.
Jetzt weiss ich was Heimat ist.
Vielleicht
Manchmal ist es nur ein Wort,
das den Unterschied ausmacht,
manchmal kein Wort,
vielleicht noch weniger
macht einen Unterschied,
wichtiger nichts als dieses eine.
Vielleicht ist es nur ein Winziges,
eine Geste,eine einzige Berührung,
spür genau sie wahrzunehmen,
schon gleich ist sie vergangen,
hinterlässt keinen Stempel in der Zeit,
keine Spur und doch:
Nichts wichtiger.
Von den zartesten Dingen eines ist dies.
das den Unterschied ausmacht,
manchmal kein Wort,
vielleicht noch weniger
macht einen Unterschied,
wichtiger nichts als dieses eine.
Vielleicht ist es nur ein Winziges,
eine Geste,eine einzige Berührung,
spür genau sie wahrzunehmen,
schon gleich ist sie vergangen,
hinterlässt keinen Stempel in der Zeit,
keine Spur und doch:
Nichts wichtiger.
Von den zartesten Dingen eines ist dies.
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