Montag, 24. Januar 2011

Es tut mir leid

Du sagst,du liebst mich
und ich glaube das auch,
flüsterst liebe Worte
streichelst über meinen Bauch,
bist entzückt über meine Haut,
verwöhnst mich,bis alle Spannung weicht,
du sagst,du liebst mich,
ich weiß nicht,ob das reicht.

Denn in mir wohnt,
in allen Nächten thront
das Schwarze,Wilde,Ungezähmte
in allen Stunden
in allem,dessen ich mich schämte:
ein Ich.

Jetzt willst du wissen,was das heißt.
ich widerspreche allem,was du weißt
und meine Worte und mein Blick
sind Messer,Pulver dir und Strick.
So ehrlich wollend du nach meinem
Fühlen langst
letztlich gruselts dich,
mache ich dir Angst.

Denn in mir wohnt,
in allen Nächten thront
das Schwarze,Wilde,Ungezähmte,
in allen Stunden,
in allem,dessen ich mich schämte:
ein Ich.

Bleib bei mir!
Nein,verschwinde!
Ich sitze zwischen Stamm und Rinde.
Geh doch!
Bleib mir vom Leib!
Ach,nein,verzeih!
Und bitte:Bleib!

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