Dein Haar ist ein Gewerbe voller Spezialisten,
die eine Methode fanden,das Licht zu bannen,
das ein Stern in seinem Innern trägt.
Dein Haar verwandelt in Erfüllung die Berührung,
die so zart ist,so demutsvoll,
wie das Empfinden eines Forschers,
der weiss,dass er die wichtigste Entdeckung
seines Lebens machte und auch,dass
sie ihm nichts einbringen wird,
er nicht einmal davon erzählen kann,
keinen Preis gewinnen,
kein Buch schreiben
und dennoch ist ihm nie nichts wichtiger
gewesen,wird nichts ihm jemals mehr wert sein.
So ist es dein Haar zu berühren,
ein Rendezvous mit unerhört
Besonderem.
Werke: Klaras Traum Der Tunnel am Ende des Lichts Wortseele Die zartesten Dinge in:Wortseele Sterngedichte Sterngespräche
Montag, 31. Januar 2011
Nesterbauer
Ich baue Nester dir ins Haar
der Vogel Wahrheit landet drin
und fühlt sich da.
Wir werden für seine Jungen sorgen-
was wird aus ihnen werden-morgen?
Ich taste deinen Körper ab
mit Händen wie ein Blinder,
und meine Fingerkuppen fühlen sich
als wären deiner Haut sie Kinder.
der Vogel Wahrheit landet drin
und fühlt sich da.
Wir werden für seine Jungen sorgen-
was wird aus ihnen werden-morgen?
Ich taste deinen Körper ab
mit Händen wie ein Blinder,
und meine Fingerkuppen fühlen sich
als wären deiner Haut sie Kinder.
Ich würd ja gern...
Ich würd so gern
und kann es nicht,
ein Weilchen mal
in deinem Kopf
verbringen,
nur um zu wissen
wie sich das anfühlt,
du zu sein.
Wenn ich es könnte,
ich fürchte nur,
ich würde nicht mehr
herausfinden
und wo wäre dann-
ich...?
und kann es nicht,
ein Weilchen mal
in deinem Kopf
verbringen,
nur um zu wissen
wie sich das anfühlt,
du zu sein.
Wenn ich es könnte,
ich fürchte nur,
ich würde nicht mehr
herausfinden
und wo wäre dann-
ich...?
Nachtgruß
Ich wünsche dir nicht süße Träume
ich wünsche dem Traum
die Schönheit deines Wesens.
Ich wünsche dir keine gute Nacht
ich wünsche dich der Nacht
zur schönen Schwester.
ich wünsche dem Traum
die Schönheit deines Wesens.
Ich wünsche dir keine gute Nacht
ich wünsche dich der Nacht
zur schönen Schwester.
Die Wahrheit
Was wir nicht verstehen ist
umso wahrscheinlicher.
Die Wahrheit ist ein Vogel
mit tausend
schwarzgraubunten Federn
und ein paar weißen dazwischen.
umso wahrscheinlicher.
Die Wahrheit ist ein Vogel
mit tausend
schwarzgraubunten Federn
und ein paar weißen dazwischen.
Spiegelwelt
Wie ist die Welt mit Spiegeln zugemauert,
am Ende jeder Gasse einer.
Keinen Schritt gehst du unbemerkt,
immer kreuzt jemand deinen Weg,
den du zu kennen glaubst,
das Gesetz des Spiegels ist
wie Eisen und Eiche.
Du selber hast auch genau
den Wert,den ein anderer
in dir erkennt,was er sieht
in dir ist nur das,was er
von sich selber weiß.
Die Spiegelwelt hält uns mit Zangen.
Wir alle haben Angst vor Scherben.
am Ende jeder Gasse einer.
Keinen Schritt gehst du unbemerkt,
immer kreuzt jemand deinen Weg,
den du zu kennen glaubst,
das Gesetz des Spiegels ist
wie Eisen und Eiche.
Du selber hast auch genau
den Wert,den ein anderer
in dir erkennt,was er sieht
in dir ist nur das,was er
von sich selber weiß.
Die Spiegelwelt hält uns mit Zangen.
Wir alle haben Angst vor Scherben.
Weisst du...
...du musst daran glauben,
wir haben der Welt
Erhebliches zu geben.
Und jetzt ran,
steh da nicht rum,
na los,
die Welt wartet auf uns,
die Sterne warten auf uns
und der leuchtende Kern in uns
wartet schon seit Ewigkeiten.
wir haben der Welt
Erhebliches zu geben.
Und jetzt ran,
steh da nicht rum,
na los,
die Welt wartet auf uns,
die Sterne warten auf uns
und der leuchtende Kern in uns
wartet schon seit Ewigkeiten.
Allgegenwart
Fühlst du mich
in den Poren der Luft,
im Tau des Schweigens,
in der Allgegenwärtigkeit
deines Atmens und
Herzschlagens?
Fühlst du mich in den
Sekunden,
Minuten,
Stunden,
Tagen
wenn wir nicht
beisammen sind,
wenn ich nicht da bin,
du nicht hier,
meine Abwesenheit
ist sie so wie deine?
in den Poren der Luft,
im Tau des Schweigens,
in der Allgegenwärtigkeit
deines Atmens und
Herzschlagens?
Fühlst du mich in den
Sekunden,
Minuten,
Stunden,
Tagen
wenn wir nicht
beisammen sind,
wenn ich nicht da bin,
du nicht hier,
meine Abwesenheit
ist sie so wie deine?
Beschluss
Ich beschließe hiermit feierlich:
Meine Beschlüsse nicht zu hinterfragen,
dem Kater Mäuse hinterherzutragen,
mit Kanonenkugeln Spatzen zu jagen,
mit Erbsen auf Elefanten zu schießen
und gar nichts mehr zu beschließen.
Ich werde Wachs und werde unknetbar
und wer nicht versteht,den verstehe ich.
Meine Beschlüsse nicht zu hinterfragen,
dem Kater Mäuse hinterherzutragen,
mit Kanonenkugeln Spatzen zu jagen,
mit Erbsen auf Elefanten zu schießen
und gar nichts mehr zu beschließen.
Ich werde Wachs und werde unknetbar
und wer nicht versteht,den verstehe ich.
Sprichwörtlich
Wie lange geht der Krug zum Brunnen
bis er Beulen kriegt und bricht
und kann man nachher noch draus trinken.?
bis er Beulen kriegt und bricht
und kann man nachher noch draus trinken.?
Mittwoch, 26. Januar 2011
Winter in Deutschland
Winter ist im kleingermanischen Despotanien.
Dass du den Start verpennst,heißt noch nicht zwangsläufig
dass du das Rennen verlierst,aber einen Zahn zulegen solltest du.
Nebel fällt wie Blätter aus den Bäumen,der Wind bläst von vorne
und weit oben.Neben dem Weg liegen die Gestürzten,Durchgefallenen
und wer hat noch Lust,die Hände aus den Taschen zu nehmen,
um ihnen aufzuhelfen?Wieviel Zeit bleibt noch und wofür ist sie gut?
Weihnachten kommt wie immer überraschend,wird immer lauter und lügt.
Herzen,Seelen und Träume der Menschen sind verschneit und wenn du frierst,
hat das nicht unbedingt mit dem Thermometerstand zu tun.
Ernüchtert aus dem Nebel auftauchen und feststellen,dass man sich noch auf der
Strecke befindet,immer noch,weiter und fort,wer stehen bleibt wird gelaufen.
Dass du den Start verpennst,heißt noch nicht zwangsläufig
dass du das Rennen verlierst,aber einen Zahn zulegen solltest du.
Nebel fällt wie Blätter aus den Bäumen,der Wind bläst von vorne
und weit oben.Neben dem Weg liegen die Gestürzten,Durchgefallenen
und wer hat noch Lust,die Hände aus den Taschen zu nehmen,
um ihnen aufzuhelfen?Wieviel Zeit bleibt noch und wofür ist sie gut?
Weihnachten kommt wie immer überraschend,wird immer lauter und lügt.
Herzen,Seelen und Träume der Menschen sind verschneit und wenn du frierst,
hat das nicht unbedingt mit dem Thermometerstand zu tun.
Ernüchtert aus dem Nebel auftauchen und feststellen,dass man sich noch auf der
Strecke befindet,immer noch,weiter und fort,wer stehen bleibt wird gelaufen.
Dienstag, 25. Januar 2011
Mondlos
Lichtflecken tanzen über der Nacht.
Rufe hallen lang durch dunkle Räume.
Wo hast du die Zeit verbracht?
Wie stehts mit der Trächtigkeit der Träume?
Weißmaskenhafte Traurigkeit
Schwarzlippiges Lachen
Graubunter Sprung in der Zeit
Sinnschwerluftleise Sachen
Rufe hallen lang durch dunkle Räume.
Wo hast du die Zeit verbracht?
Wie stehts mit der Trächtigkeit der Träume?
Weißmaskenhafte Traurigkeit
Schwarzlippiges Lachen
Graubunter Sprung in der Zeit
Sinnschwerluftleise Sachen
Montag, 24. Januar 2011
Es tut mir leid
Du sagst,du liebst mich
und ich glaube das auch,
flüsterst liebe Worte
streichelst über meinen Bauch,
bist entzückt über meine Haut,
verwöhnst mich,bis alle Spannung weicht,
du sagst,du liebst mich,
ich weiß nicht,ob das reicht.
Denn in mir wohnt,
in allen Nächten thront
das Schwarze,Wilde,Ungezähmte
in allen Stunden
in allem,dessen ich mich schämte:
ein Ich.
Jetzt willst du wissen,was das heißt.
ich widerspreche allem,was du weißt
und meine Worte und mein Blick
sind Messer,Pulver dir und Strick.
So ehrlich wollend du nach meinem
Fühlen langst
letztlich gruselts dich,
mache ich dir Angst.
Denn in mir wohnt,
in allen Nächten thront
das Schwarze,Wilde,Ungezähmte,
in allen Stunden,
in allem,dessen ich mich schämte:
ein Ich.
Bleib bei mir!
Nein,verschwinde!
Ich sitze zwischen Stamm und Rinde.
Geh doch!
Bleib mir vom Leib!
Ach,nein,verzeih!
Und bitte:Bleib!
und ich glaube das auch,
flüsterst liebe Worte
streichelst über meinen Bauch,
bist entzückt über meine Haut,
verwöhnst mich,bis alle Spannung weicht,
du sagst,du liebst mich,
ich weiß nicht,ob das reicht.
Denn in mir wohnt,
in allen Nächten thront
das Schwarze,Wilde,Ungezähmte
in allen Stunden
in allem,dessen ich mich schämte:
ein Ich.
Jetzt willst du wissen,was das heißt.
ich widerspreche allem,was du weißt
und meine Worte und mein Blick
sind Messer,Pulver dir und Strick.
So ehrlich wollend du nach meinem
Fühlen langst
letztlich gruselts dich,
mache ich dir Angst.
Denn in mir wohnt,
in allen Nächten thront
das Schwarze,Wilde,Ungezähmte,
in allen Stunden,
in allem,dessen ich mich schämte:
ein Ich.
Bleib bei mir!
Nein,verschwinde!
Ich sitze zwischen Stamm und Rinde.
Geh doch!
Bleib mir vom Leib!
Ach,nein,verzeih!
Und bitte:Bleib!
Neujahr
Mir fehlte der Mut zur Wut
und die Traute zur Flaute,
setzte mich hin,trank,rauchte,
weiß Gott,was ich brauchte.
Kopf voller Blut,das sich stauchte,
keine Ahnung,weiß kein Schwein,
gibt es Glück auf Krankenschein?
Was weiß ich schon von unsrem Sein,
Küchenlatein,
nur meine Ahnungslosigkeit ist mein.
und die Traute zur Flaute,
setzte mich hin,trank,rauchte,
weiß Gott,was ich brauchte.
Kopf voller Blut,das sich stauchte,
keine Ahnung,weiß kein Schwein,
gibt es Glück auf Krankenschein?
Was weiß ich schon von unsrem Sein,
Küchenlatein,
nur meine Ahnungslosigkeit ist mein.
Deine Worte
Du hast gefragt:
"Was erlaube ich mir?"
"Wie frei will ich überhaupt werden?"
Dann hast du gesagt:
"Die Gefangenschaft hat mir ihr Gesicht gezeigt,
ich weiß,was ich zu erwarten hab und worauf
ich nicht zu hoffen brauche."
Und:
"Die Freiheit ist nah,der Ausgang ist da..."
Jetzt sitzt du hier und stellst Fragen,
errichtest einen Ring aus Stein zur
Verteidigung gegen offene Arme.
Wie frei willst du werden?
"Was erlaube ich mir?"
"Wie frei will ich überhaupt werden?"
Dann hast du gesagt:
"Die Gefangenschaft hat mir ihr Gesicht gezeigt,
ich weiß,was ich zu erwarten hab und worauf
ich nicht zu hoffen brauche."
Und:
"Die Freiheit ist nah,der Ausgang ist da..."
Jetzt sitzt du hier und stellst Fragen,
errichtest einen Ring aus Stein zur
Verteidigung gegen offene Arme.
Wie frei willst du werden?
Sonntag, 23. Januar 2011
Parken sie nicht hier
Höher,schneller,weiter
aber nicht abstürzen
innehalten oder nachdenken,
bloß auf nichts verlassen,
nicht mal auf dich selbst.
Immer
chick und charmant
adrett und kokett,
Irrweg inbegriffen,
bloß nichts zugeben,
behalte deine Zweifel
für dich,
behalte deine Schwächen
für dich.
Wehe dir!
Kein Mensch
kann dich
dann noch
brauchen,
man wird
dich in der
Pfeife
rauchen.
Wusstest du
denn nicht
wie heiß du
warst,als sie
dich fallen
ließen.?
Was dir jetzt
alles vor und nach
und hingehalten wird-
lass es sausen!
Hilf dir selbst!
Sonst hilft dir
dein Sozialarbeiter!
aber nicht abstürzen
innehalten oder nachdenken,
bloß auf nichts verlassen,
nicht mal auf dich selbst.
Immer
chick und charmant
adrett und kokett,
Irrweg inbegriffen,
bloß nichts zugeben,
behalte deine Zweifel
für dich,
behalte deine Schwächen
für dich.
Wehe dir!
Kein Mensch
kann dich
dann noch
brauchen,
man wird
dich in der
Pfeife
rauchen.
Wusstest du
denn nicht
wie heiß du
warst,als sie
dich fallen
ließen.?
Was dir jetzt
alles vor und nach
und hingehalten wird-
lass es sausen!
Hilf dir selbst!
Sonst hilft dir
dein Sozialarbeiter!
Die Stadt, in der wir leben
Moral und Grenzen sind verschwendet,
es fehlt ein Gutes,dem sie dienen,
die Wächter an den Toren sind geblendet,
Züge brennen auf den Schienen.
In der Stadt gebiert die Nacht,
offne Wunden,die nicht bluten,
Strafe,nicht hinter uns gebracht,
die,die sterben,sind die Guten.
Säure sammelt sich in Kuhlen
Blut,Tränen,Dampf und Schmutz,
sich im Elend andrer suhlen,
der letzte Gott heißt Eigennutz.
es fehlt ein Gutes,dem sie dienen,
die Wächter an den Toren sind geblendet,
Züge brennen auf den Schienen.
In der Stadt gebiert die Nacht,
offne Wunden,die nicht bluten,
Strafe,nicht hinter uns gebracht,
die,die sterben,sind die Guten.
Säure sammelt sich in Kuhlen
Blut,Tränen,Dampf und Schmutz,
sich im Elend andrer suhlen,
der letzte Gott heißt Eigennutz.
Der hilflose Helfer
Was du mir gibst
ist ewig Purpur
ist alles andere
als nur schön.
Du bist von einer
düsteren Natur
du lebst in Tiefen
nicht auf Höhn.
Wenn etwas in mir
schreit und stöhnt,
wenn etwas meine
Nächte schlaflos
macht,
dann ist es,dass
du unversöhnt und
deine durstig
Dornennacht.
Was du nicht kannst,
das kann ich nicht für
dich.
Und wenn du gehen
willst,
so kann dich keiner
hindern.
Wo karge, bittre
Höhlung in dich
schlich,
kann niemand,
kann auch ich,
deinen Durst nicht
lindern.
Ich werde wohl
noch manche
lange Weile
an deinem
dunklen Lager
stehn,
ich reich dir
meine Hand,
dich zu
erheben,
doch ich will
nicht um dich
weinen,
ich will mit dir
leben,
und es will
mir scheinen,
wenn das so
weiter geht
kann`s so nicht
weiter gehn.
ist ewig Purpur
ist alles andere
als nur schön.
Du bist von einer
düsteren Natur
du lebst in Tiefen
nicht auf Höhn.
Wenn etwas in mir
schreit und stöhnt,
wenn etwas meine
Nächte schlaflos
macht,
dann ist es,dass
du unversöhnt und
deine durstig
Dornennacht.
Was du nicht kannst,
das kann ich nicht für
dich.
Und wenn du gehen
willst,
so kann dich keiner
hindern.
Wo karge, bittre
Höhlung in dich
schlich,
kann niemand,
kann auch ich,
deinen Durst nicht
lindern.
Ich werde wohl
noch manche
lange Weile
an deinem
dunklen Lager
stehn,
ich reich dir
meine Hand,
dich zu
erheben,
doch ich will
nicht um dich
weinen,
ich will mit dir
leben,
und es will
mir scheinen,
wenn das so
weiter geht
kann`s so nicht
weiter gehn.
Ich esse meine Seele nicht
Was immer wir sind
wir sind es nicht sehr
wenn du was hast
willst du es nicht mehr.
wir sind es nicht sehr
wenn du was hast
willst du es nicht mehr.
Geduld
Der Halm wächst nicht schneller
wenn du dran ziehst,
der Mensch hat sein eigenes
Tempo,
die Pflanze wächst schon
bevor du es siehst,
doch untätig zusehen
schmerzt so.
Es ist so eine Sache
mit der Geduld:
Lerne zu warten,
ohne zu warten.
Niemanden trifft eine
Schuld,
der Mensch ist eine
Wildnis,
kein Garten.
wenn du dran ziehst,
der Mensch hat sein eigenes
Tempo,
die Pflanze wächst schon
bevor du es siehst,
doch untätig zusehen
schmerzt so.
Es ist so eine Sache
mit der Geduld:
Lerne zu warten,
ohne zu warten.
Niemanden trifft eine
Schuld,
der Mensch ist eine
Wildnis,
kein Garten.
In memoriam Ernst Jandl
Jungmenschen und Altleute
bevölkern die Welt
und dazwischen die Zeitlosen,
von der Flut ans Land gespuckt.
Gesandt und beauftragt
von niemandem,nur auf der Welt,
um den Ausdruck für die
ihnen eigene Form von Demenz
zu finden.
bevölkern die Welt
und dazwischen die Zeitlosen,
von der Flut ans Land gespuckt.
Gesandt und beauftragt
von niemandem,nur auf der Welt,
um den Ausdruck für die
ihnen eigene Form von Demenz
zu finden.
Samstag, 22. Januar 2011
Nachhause
Ich möchte zurück,
in die warmen Wasser
der Berührung tauchen,
Ozeane aus Wohlgefühl durchschwimmen,
meinen Kopf an deiner Schulter.
O ja,Berührung.
Wärme,Wunder,
ganz in dich eingehen,
von deinen Blicken trinken,
mich an deiner Zuneigung berauschen.
Und berührt werden von dir,
jeder Winkel,jeder Ort
auf mir,in mir sehnt sich
nach dem sanften Schlag
deines elektrischen Zaubers.
Zurück,
einziger Ausdruck jeder Enpfindung.
Ich möchte nachhause.
in die warmen Wasser
der Berührung tauchen,
Ozeane aus Wohlgefühl durchschwimmen,
meinen Kopf an deiner Schulter.
O ja,Berührung.
Wärme,Wunder,
ganz in dich eingehen,
von deinen Blicken trinken,
mich an deiner Zuneigung berauschen.
Und berührt werden von dir,
jeder Winkel,jeder Ort
auf mir,in mir sehnt sich
nach dem sanften Schlag
deines elektrischen Zaubers.
Zurück,
einziger Ausdruck jeder Enpfindung.
Ich möchte nachhause.
Paar
Das Selbst,
der Andere
stehen sich gegenüber,
beide kennt man nicht
wirklich,aber zu gut
um sich keine Gedanken
machen zu müssen.
Es wird eine Auseinandersetzung
mit viel Liebe geführt werden
möglicherweise für eine lange Zeit,
auf vielen Ebenen,
mit sehr unterschiedlichen Mitteln.
Es geht um wachsen
es geht um reifen.
Es geht um Anziehung,
um Schwellen und deren
Überwindung.
Das Selbst muss einem gewisser werden.
Der Andere wird ungewiss bleiben.
Der Andere ist ein Selbst.
Das Selbst ist der Andere.
der Andere
stehen sich gegenüber,
beide kennt man nicht
wirklich,aber zu gut
um sich keine Gedanken
machen zu müssen.
Es wird eine Auseinandersetzung
mit viel Liebe geführt werden
möglicherweise für eine lange Zeit,
auf vielen Ebenen,
mit sehr unterschiedlichen Mitteln.
Es geht um wachsen
es geht um reifen.
Es geht um Anziehung,
um Schwellen und deren
Überwindung.
Das Selbst muss einem gewisser werden.
Der Andere wird ungewiss bleiben.
Der Andere ist ein Selbst.
Das Selbst ist der Andere.
Tanze nie außer immer
Du musst deine Widersprüche nicht nur leben-
du musst sie tanzen!
Du musst dein Chaos nicht nur leben-
du musst es tanzen!
Glaub mir das,denn
ich bin Nichttänzer.
Tanze nie außer immer.
Tanze mein Leben.
du musst sie tanzen!
Du musst dein Chaos nicht nur leben-
du musst es tanzen!
Glaub mir das,denn
ich bin Nichttänzer.
Tanze nie außer immer.
Tanze mein Leben.
Der Lächler
Nicht zu denken war
immer schon einfach,
lerntest zu nicken
statt zu verstehn.
Zur Begrüßung das
zahnreichste Lächeln
wird übertroffen
beim Gehn.
Schubst dich einer an
du stößt dich nicht dran,
steigt dir einer auf den Schuh
sagst nix,dann lächelst du.
Hälst dich wacker,lächelst weiter
überwiegend sonnig,sonst heiter.
immer schon einfach,
lerntest zu nicken
statt zu verstehn.
Zur Begrüßung das
zahnreichste Lächeln
wird übertroffen
beim Gehn.
Schubst dich einer an
du stößt dich nicht dran,
steigt dir einer auf den Schuh
sagst nix,dann lächelst du.
Hälst dich wacker,lächelst weiter
überwiegend sonnig,sonst heiter.
Dialog
Deine Haut ist erstaunt
kannte sie nicht
das Entzücken hochbereiter Nerven?
Wir haben letztlich
keinen anderen Ausdruck
als uns selbst.
Weil irgendwann Worte
nicht mehr reichen,
weil diese tiefe Erschütterung
in uns keine Grenze
mehr duldet,
nur noch in sich selbst
Ausdruck findet.
kannte sie nicht
das Entzücken hochbereiter Nerven?
Wir haben letztlich
keinen anderen Ausdruck
als uns selbst.
Weil irgendwann Worte
nicht mehr reichen,
weil diese tiefe Erschütterung
in uns keine Grenze
mehr duldet,
nur noch in sich selbst
Ausdruck findet.
Mitunter
Genau dann,wenn
ich dich nicht verstehe
liebe ich dich.
Und wenn ich dich
besser verstehe
als mich selbst
liebe ich dich.
Nur,dass ich dich
verstehe und nicht liebe
kommt nicht vor.
ich dich nicht verstehe
liebe ich dich.
Und wenn ich dich
besser verstehe
als mich selbst
liebe ich dich.
Nur,dass ich dich
verstehe und nicht liebe
kommt nicht vor.
Lautlos
Höre meine unausgesprochenen Worte,
Worte aus stillem Klang,
in der Nirgendzeit gesagt,
Vokabeln einer vorempfundenen
Schalllosigkeit,
unübersetzbar,
wortlosmächtig,
stumm.
Buchstabiere die Lautlosigkeit,
höre ihren schönen Schrei.
Von den zartesten Dingen eines ist dies.
Worte aus stillem Klang,
in der Nirgendzeit gesagt,
Vokabeln einer vorempfundenen
Schalllosigkeit,
unübersetzbar,
wortlosmächtig,
stumm.
Buchstabiere die Lautlosigkeit,
höre ihren schönen Schrei.
Von den zartesten Dingen eines ist dies.
Klein
Nicht nur Großes,Wichtiges,Mächtiges
ist der Worte wert.
Diese Dinge,auch Gedanken,auch Gefühle
werden von ihren Worten
schon gefunden werden,
da muss man sich keine
Sorgen machen.
Es sind die kleinen Dinge,
Gedanken,Gefühle,
vermeintlich Unsagbares,
leicht zu Übersehendes,
das unsere Beachtung verdient,
vielleicht,dass es sonst vergeht,
und wüssten wir dann,
was wir verloren hätten?
Ein Taubenlid,Libellenflügel,
ein Achtel Ölzweig,
die gläsernen Häute zwischen
den Momenten-
die zartesten Dinge der Welt
will ich singen.
ist der Worte wert.
Diese Dinge,auch Gedanken,auch Gefühle
werden von ihren Worten
schon gefunden werden,
da muss man sich keine
Sorgen machen.
Es sind die kleinen Dinge,
Gedanken,Gefühle,
vermeintlich Unsagbares,
leicht zu Übersehendes,
das unsere Beachtung verdient,
vielleicht,dass es sonst vergeht,
und wüssten wir dann,
was wir verloren hätten?
Ein Taubenlid,Libellenflügel,
ein Achtel Ölzweig,
die gläsernen Häute zwischen
den Momenten-
die zartesten Dinge der Welt
will ich singen.
Worte
Worte sind solche Wunder,
können so weh tun,
verletzen wie Säure und Metall,
sind so mächtig und so sinnlos,
sind zuviel und zuwenig,
verschwendet wo wir sie für nötig halten,
und wo sie überflüssig scheinen,wichtig.
Worte sind das Größte und das Kleinste,
zu leicht,zu schwer.
Worte fliegen,Worte kleben,
oft wissen Worte nichts,von dem
der sie sagte und der sie sagte,
nichts von ihnen,
fremdes Gelände.
Nichts was wir nötiger bräuchten,
nichts,was wir gedankenloser
vergeudeten.
Und wenn es dann soweit ist,
haben wir keine Worte.
können so weh tun,
verletzen wie Säure und Metall,
sind so mächtig und so sinnlos,
sind zuviel und zuwenig,
verschwendet wo wir sie für nötig halten,
und wo sie überflüssig scheinen,wichtig.
Worte sind das Größte und das Kleinste,
zu leicht,zu schwer.
Worte fliegen,Worte kleben,
oft wissen Worte nichts,von dem
der sie sagte und der sie sagte,
nichts von ihnen,
fremdes Gelände.
Nichts was wir nötiger bräuchten,
nichts,was wir gedankenloser
vergeudeten.
Und wenn es dann soweit ist,
haben wir keine Worte.
Wortseele
Passt auf die Worte auf,
seid zart zu ihnen
und voller Umsicht und gut.
Denn in ihnen wohnt,
unendlich klein,
verletzlich und verborgen,
ein Geheimnis,das
zu ergründen wir
nicht reif sind.
Wir müssen uns
darum bemühen,
erneut und erneut,
unser ganzes Leben
lang.
Vielleicht dann
werden wir
erkennen.
Bereit und
in der Lage sein
Verantwortung
zu übernehmen.
Vielleicht dann
nehmen wir die
Tatsache ernst,
dass Worte eine
Seele haben.
seid zart zu ihnen
und voller Umsicht und gut.
Denn in ihnen wohnt,
unendlich klein,
verletzlich und verborgen,
ein Geheimnis,das
zu ergründen wir
nicht reif sind.
Wir müssen uns
darum bemühen,
erneut und erneut,
unser ganzes Leben
lang.
Vielleicht dann
werden wir
erkennen.
Bereit und
in der Lage sein
Verantwortung
zu übernehmen.
Vielleicht dann
nehmen wir die
Tatsache ernst,
dass Worte eine
Seele haben.
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